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Waldemar Obrebski
Pfarrer
waldemar.obrebski@bistum-augsburg.de
Tel. 07307 9033-0
Fax 07307 9033-22
Handy 0173/ 6939600

Lebenslauf

Ich wurde im Jahr 1996 in Bresslau zum Priester geweiht und unterstand dem Orden der Claretinischen Missionare.
 
Von 1996 bis 1998 arbeitete ich als Kaplan in Prag in der Gemeinde Hl. Petrus und Paulus. Dort war ich als Studentenseelsorger der Diözese eingesetzt und habe viele schöne Erfahrungen mit dem Glauben junger Menschen machen dürfen.
 
Bis zum Jahr 2005 habe ich als Kaplan in Sokolov in der Tschechischen Republik in der Gemeinde Hl. Jakobus gearbeitet. Hier war meine Aufgabe mehr eine caritative. Ich war im Sinne der heiligen Hedwig in der Altenseelsorge tätig. Ich verstehe mein Wirken wie sie als Brückenschlag zwischen Polen und Deutschland und habe als Jugendlicher ihre Grablegung in Trebnitz sehr gerne und häufig besucht. Dort war ich auch bei der Gründung des Altersheimes „Maria Schulz“ beteiligt. Als Student habe ich schon gerne das Waisenhaus in Wroclaw (Breslau) besucht um mit den Kindern über den Glauben zu sprechen. Ebenso gerne bin ich zu den behinderten Kindern gegangen, um auch ihnen von der Würde und der Freude, Kind Gottes sein zu dürfen, zu erzählen.
 
In den Jahren 2006 bis 2014 war ich Kaplan der polnischen Gemeinde Herz Marien in Frankfurt/Main. Neben der seelsorgerischen Tätigkeit war mein Anliegen, zwei Altenheime zu betreuen und die Menschen in der letzten Lebensphase mit den Gnaden unseres Glaubens und der Kirche zu versorgen.
 
Von 2014 bis 2016 war ich Kaplan in Wien in der Hirschstetten-Gemeinde. Hier habe ich auch als Krankenseelsorger gewirkt. Mein Ansporn war die heilige Elisabeth von Thüringen, die mit ihren guten Werken die Menschen froh machen wollte. Gerade der kranke Mensch braucht besonders einfühlsame Zuwendung. Hier dürfen zum Brot (medizinische Versorgung) die Rosen (Freude, Liebe, Wärme, Zuwendung) nicht fehlen.
 
Im September 2016 versetzte mich der Orden dann ins Claretiner Kolleg nach Weißenhorn, wo ich als Superior des Hauses wirkte und als Pfarrer für die Gemeinden St. Laurentius Attenhofen, St. Michael Bubenhausen und St. Nikolaus Hegelhofen zuständig war.  Mir war es ein Anliegen, die damals noch selbständigen Gemeinden in meinem Geist und untereinander zusammen zu führen, damit sie sich ergänzen und zu einer Einheit werden können. Das ist mir gut gelungen. Diese drei Gemeinden haben sich ohne Probleme in die dort neue Situation der Pfarreiengemeinschaft Weißenhorn, die seit 1.9.2018 besteht, eingliedern können.
 
Zu einem kurzen Intermezzo war ich von September bis November 2018 in Weißenhorn als mithelfender Priester tätig. Dann erfolgte der Ruf der Diözese und seit 1.12.2018 bin ich als mithelfender Priester in der Pfarreiengemeinschaft Illertissen tätig.
 
Durch meine vielseitigen und umfangreichen Erfahrungen in verschiedenen Ländern, in denen ich immer mein Hauptziel, die Verlebendigung der Gemeinden und die Neuevangelisierung vorangetrieben habe, fühle ich mich nun in der Lage und es ist mein Wunsch, eine eigene Pfarrei als Pfarrer zu leiten.
 
Ich habe die bayerisch-schwäbische Mentalität der Menschen hier zu schätzen gelernt und mag die seenreiche Umgebung von Senden sehr gerne, erinnert sie mich doch an meine Heimat in Masuren.
 
Ich verstehe meinen Dienst immer so, dienend und helfend den Menschen in ihrer jeweiligen Situation zur Seite zu stehen, ihren Weg zu Gott zu begleiten und Gott durch mich wirken zu lassen. Wo Freude und Offenheit entstehen, bahnt sich ein Weg zu den Herzen der Menschen und sie können verwandelt werden und selbst heilsam für ihre Umgebung und für die Gemeinde wirken. Es entsteht Kraft, die sich vervielfältigt und somit eine lebendige Gemeinschaft.
 
Pfarrer Waldemar Obrebski

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